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AUDIO PHYSIC – Forschung für den Klang

 

Text & Fotos: Olaf Adam
Dieser Artikel ist ursprünglich erschienen in 0dB – Das Magazin der Leidenschaft N°3

 

Für Manfred Diestertich, Chefentwickler von Audio Physic, ist der Feind guten Klangs schnell erkannt: Vibrationen; genauer gesagt solche, die man nicht kontrollieren kann.

Ein Lautsprecherchassis ist vor allem ein mechanisches System. Wenn Strom und Magnetismus ihre Arbeit verrichten, bewegt die Schwingspule die Membran, welche wiederum die Luft bewegt. Gleichzeitig stützt sich das Chassis jedoch gegen seine Befestigung ab, überträgt also einen Teil der Schallenergie auch auf das Gehäuse. Und wird im Gegenzug von jeder Art der Gehäuseschwingung ebenfalls in seiner eigenen Arbeit beeinträchtigt. 

 

 

Deshalb bekämpft Manfred in seinen Entwicklungen für Audio Physic Vibrationen, wo es nur geht. Die Treiber werden mittels Neoprendübeln im Gehäuse verankert. Weichenschaltung und Anschlussterminal werden ebenfalls vom Korpus entkoppelt. 

ZUBEHÖR GEGEN VIBRATIONEN 

 

Aus dem Kampf gegen ungewollte Schwingungen ist sogar eine eigene Zubehörlinie hervorgegangen. Die „Vibration Control Feet“ (VCF) wurden für die eigenen Lautsprecher entwickelt, können jedoch auch unabhängig davon erworben werden. Dabei steht mit den VCF Component auch eine Variante für HiFi-Geräte zur Verfügung, und die VCF Magnetic lassen den Lautsprecher förmlich auf einem Magnetfeld schweben. Sogar Kabel können mit dem VCF Cable Support vor Umwelterschütterungen geschützt werden – mit verblüffender klanglicher Wirkung.

Ein Hauptaugenmerk der Entwicklung bei Audio Physic liegt jedoch auf den Chassis selbst. Bereits seit Längerem setzen Diestertich und Audio Physic auf eine Doppelkorb-Konstruktion, bei der zwischen zwei Korbteilen ein dämpfendes Material eingesetzt wird. Die beweglichen Teile des Treibers sind so nicht direkt mit dem Gehäuse verbunden, übertragen folglich weniger Vibrationen auf den restlichen Lautsprecher und sind selbst von anderen Gehäuseschwingungen isoliert. 

INNOVATION AUS DEM 3D-DRUCKER 

 

Dieser Ansatz funktioniert bereits sehr gut, doch im Rahmen eines vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekts ist es Manfred kürzlich gelungen, das Prinzip noch einmal entscheidend zu verbessern. Im modernen 3D-Druckverfahren konnte ein Doppelkorb aus verschiedenen Materialien realisiert werden, der in Sachen Gewicht, Luftströmung und Vibrationsdämpfung so weit optimiert wurde, wie es mit herkömmlichen Fertigungsmethoden nicht möglich gewesen wäre. Sein Debüt feierte der aufwendige Treiber, gemeinsam mit einigen weiteren innovativen Technologien, im neuen Topmodell von Audio Physic, der STRUCTURE. 

 

 

 

Auch wenn der Tüftler seinem Ideal vom reinen Klang schon sehr nahe gekommen ist, gibt er die Suche nach weiterer Verbesserung nicht auf. Längst arbeitet er an den nächsten Entwicklungen, auch ein neues Forschungsprojekt ist gerade angelaufen. Die Details behält Manfred allerdings vorerst für sich. Mit einem Lächeln erwähnt er nur, dass die Idee etwas mit den Flügeln einer Libelle zu tun hat ... 

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